Archiv der Kategorie ‘Werkzeuge’
Redis Datenbank jetzt auch für Windows
Samstag, April 28th, 2012Google Chrome unterstützt den HTML5 Datepicker
Mittwoch, April 18th, 2012Bislang ist die Unterstützung für neue Input-Typen eher mau. Allein Opera (kennt den noch wer?!) hat sich bisher daran gemacht, alle neuen Eingabemöglichkeiten auch zu implementieren (eine Übersicht bietet wie immer caniuse.com) Langsam scheint sich das aber zu ändern. Wie Google verlautbaren lässt, unterstützt Chrome in der Version 20 einige der neuen Funktionen, namentlich den Datepicker. Wenn man sich allerdings eine Beispielseite ansieht, etwa HTML5rocks.com, dann sieht man, dass schon weitaus mehr implementiert ist:
- "required" Felder
- Emails
- Slider
- Placeholder
- Numerische Eingaben
Die neuen HTML5 Eingabefelder sollen die Workarounds ersetzen, die in den vergangenen Jahren vornehmlich mit JavaScript, z.B. mit JQuery UI umgesetzt worden sind. Zukünftig wird die Syntax kürzer und einfacher, es bedarf keiner JS-Bibliotheken mehr, die Bandbreite fressen, dafür unterwirft man sich aber auch den Optik der Elemente, wie sie der Browserhersteller definiert. Ein Datepicker sieht in Zukunft so aus:
<input type="date" min="2010-04-18" max="2017-04-18" value="2012-04-18"/>
Simpel, oder? Wer mit den neuen Elemente herumspielen möchte oder einfach prüfen will, inwieweit der eigene Browser schon kann, was HTML5 bezüglich Eingabefeldern verspricht, dem empfehlen wir obigen Link zu HTML5rocks.
Rundumerneuerung: Neue XAMPP Beta mit PHP 5.4 und MySQL 5.5
Mittwoch, März 28th, 2012CodeLobster: Schon mal Hummer probiert?
Dienstag, Januar 31st, 2012Der Starrsinn der Programmierer in Bezug auf ihre Werkzeuge ist aber keineswegs unbegründet. Wer seine persönlichen Vorlieben befriedrigt sieht, bringt es meist zu ungewohnt großer Effizienz. Außerdem ist ein Tool-Wechsel immer auch mit Umrüstkosten verbunden: Nicht nur müssen eigene Gewohnheiten umgestellt werden, viele Werkzeuge legen auch systemspezifische Projektdateien an, die zu migrieren wären. Wer bei Notepadd++ oder Textmate startet, hat es da einfacher.
CodeLobster ist kein Neuling am IDE-Markt, die erste Version stammt aus 2007. Es überrascht daher wenig, dass CodeLobster die meisten gängigen Features umfasst, die man landläufig von einer IDE erwartet, z.B.
1 - Syntax Highlighting
2 - Code Completion
3 - Tooltips für Funktionen und Methoden
4 - Code Collapsing
5 - PHP Debugging
6 - Unterstützung von PHP, HTML, JavaScript und CSS
7 - Anbindung an FTP, SVN oder Git
Darüber hinaus bietet CodeLobster allerdings noch weitere komfortable Kleinigkeiten, die das Programmieren effizienter machen. Dazu zählen zum einen unterschiedliche Sichten auf das aktuelle Projekt: eine Sicht auf die aktuelle Datei und dessen Inhalt (Variablennamen, Klassen, Includes...), eine Struktursicht über alle Dateien des Projekts (wiederum Klassen, Variablen - enorm übersichtlich für größere Projekte) und eine Projektsicht, die die Struktur im Dateisystem widerspiegelt.
Zum zweiten findet sich eine Todo-Liste im Tool-Umfang, auch wenn der Trend zu verteilten Listen im Internet geht (siehe "My Tiny Todo"). Die Einträge der Todo-Liste generieren sich automatisch aus Kommentaren im PHP Code (dazu muss ein Kommentar mit //TODO beginnen). Ferner gibt es Unterstützung für die Generierung von HTML-Tags (leider kein Zen Coding) und ein Vollbild-Modus, der den Fokus nur noch auf das Editorfenster legt und Projektstrukturen, Browser-Ausgaben, Todos etc ausblendet.
Zu guter Letzt bietet das Tool Support für MySQL Datenbanken an, von eingebundenen Datenbanken werden sowohl Tabellen als auch Sichten angezeigt und in vom Tool generierten SQL Dateien klappt sogar das Code Completion bezogen auf bekannte Datenbankverbindungen.
Das Alleinstellungsmerkmal von CodeLobster ist aber ein anderes. Über Plugins lassen sich diverse bekannte Open Source Systeme bzw. Frameworks wie Wordpress, CakePHP, Codeigniter, jQuery, Joomla, Yii oder Smarty einbinden. Beim Start eines neuen Projektes wird automatisch die aktuellste Version des gewählten Frameworks aus dem Internet heruntergeladen, konfiguriert und als Schablone verwendet - auf Wunsch inklusive Datenbankanbindung. In Tests funktionierte das für Codeigniter und jQuery sehr gut. Entsprechende Dokumentationen für die Frameworks sind Umfang der Plugins.
Die Crux an der Sache mit den Plugins ist jedoch, dass diese die Professional Version voraussetzen. In der freien Version sind die Plugins lediglich testweise für eine kurze Periode testbar.
Reine Formsache!
Mittwoch, November 30th, 2011Cocktails für Entwickler
Donnerstag, November 3rd, 2011Mit Cocktails mischt Yahoo! eine Reihe von Web-Technologien zusammen, um zukünftig - so hat es den Anschein - eine Reihe von Frameworks und Plattformen zu veröffentlichen. Dabei kommen JavaScript (inklusive YUI), HTML5, CSS3, und Node.JS zum Zuge.
Die ersten Cocktails laufen unter den schmackhaften Namen Mojito, ein JS-Framework, und Manhattan, eine Plattform für Mojito-Applikationen. Während Mojito also den Fokus hat, plattform-unabhängige Applikationen zu entwickeln, die sich festgelegter Schnittstellen bedienen, sorgt Manhattan dafür, dass ein- und dieselbe Mojito-Anwendung auf Tablets, Smartphones und PCs gleichermaßen läuft.
Man könnte Cocktails also mit Apache Callback oder Titanium Appcelerator Applikationen vergleichen, nur dass der Fokus hier nicht auf den verschiedenen mobilen Plattformen wie Apples iOS, Android usw. liegt, sondern sich grundlegender Technologien widmet. Als Beweis, dass es sich bei Cocktails schon um bewährte Technik handelt, gibt Yahoo! gleich eine Referenz zu Livestand mit, dem hauseigenen personalisierten Magazin für das iPad.
Die Entwicklung von Mojito basierten Applikationen findet primär in JavaScript statt. Sollte das clientseitige Gerät - aus welchen Gründen auch immer - kein JavaScript unterstützen, wird die Applikation dank Node.JS serverseitig ausgeführt. Für den Entwickler ist das einerlei, er entwickelt ein- und denselben Code und muss sich nicht mit den Unzulänglichkeiten des Clients herumschlagen. Der Anwender profitiert ebenso davon, zumal keine störenden "JavaScript ist nicht aktiviert" Popups kommen. Yahoo! hat, um Cocktails in das bestehende Konzept einzufügen, YUI und YQL für Cocktails erweitert.
Manhattan läuft in der Yahoo! Cloud. Zusammen mit Mojito wird die Applikation Plattform Anfang 2012 für die Öffentlichkeit freigegeben. Livestand steht bereits heute zur Verfügung und wird Yahoo! die kommenden Monate als Testballon dienen.
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Das Cocktail Icon stammt von www.visualpharm.com und steht unter der Creative Commons Attribution-No Derivative Works 3.0 Unported License.
Da geht noch was: Grafiken mit JPEGMini zusammendampfen
Mittwoch, Oktober 5th, 2011Obwohl sich JPEG und PNG noch einer ungebrochen großen Verbreitung erfreuen, stehen schon neuere Formate als potentielle Nachfolger in den Startlöchern. Vertreter wie WebP versprechen bessere Kompressionsraten bei gleicher Dateigröße. Dabei scheint das Ende der Fahnenstange für die Kompression von Webmasters Liebling noch nicht erreicht zu sein. Das StartUp ICVT Ltd. stellt mit JPEGmini ein Verfahren vor, durch das die Dateigröße von JPEGs auf einen Bruchteil zusammengedampft werden kann. Die sichtbare Qualität leidete darunter nicht.
Bei dem Service wird das Bild online hochgeladen und konvertiert. Als Beweis für die Leistungsfähigkeit des Verfahrens werden Original und JPEGmini Version visuell nebeneinander gestellt. Dazu gibt es noch plakativ in Zahlen hervorgehoben, um wieviel der Algorithmus das Bild verkleinert hat. Das Ergebnis variiert je nach Datei, ist jedoch in den Tests ein um andere Mal erstaunlich.
Der Service ist kostenfrei und prinzipiell ohne Registrierung nutzbar. In diesem Fall müssen Bilder allerdings einzeln hochgeladen werden. Die Verarbeitung dauert pro Bild einige Sekunden. Erst mit einer Registrierung können ganze Alben hochgeladen werden.
Am besten gleich selber einmal ausprobieren!
Textmate Color Schemata in Notepad++ nutzen
Sonntag, September 11th, 2011Ideal ist das auch für wechselwillige Programmierer, die von Textmate kommend nun auf Notepad++ umsteigen und auf ihr Farbschema nicht verzichten wollen. Unter Einstellungen > Stile bietet Notepad++ ein gutes Dutzend Styles zur Auswahl. Mit dem Editor/Generator von LojComm Internet lässt sich diese Liste allerdings beliebig erweitern. Einfach den Inhalt einer .tmTheme Datei in das Textfeld kopieren und nach dem Submit des Formulars die entstandene Notepad++ Styles Datei herunterladen und in das dafür vorgesehene Styles Verzeichnis auf der eigenen Festplatte kopieren.
So wird aus der Ansicht im Default Theme
beispielsweise eine dunklere Variante mit dem Tomorrow Theme:
Bei Macromates gibt es übrigens eine ganze Reihe von Textmate Themes, die sich auf diese Weise auch in Notepad++ nutzen lassen.
HTML5 Grundgerüst per Mausklick
Montag, April 18th, 2011Die Featurefülle der HTML5 Boilerplate ist Fluch und Segen zuleich. So nützlich die kleinen Helferlein auch sind, wenn es daran geht, das Template an die eigenen Bedürfnisse anzupassen, heißt es, mit der groben Axt auszudünnen! Das trifft beispielsweise den Modernizr, .htaccess, Google Analytics, Crossdomain XHR Aufrufe oder die Unterstützung mobiler Endgeräte. Das haben auch die Autoren um Paul Irish und erkannt und bieten neben der voll dokumentierten und der gestrippten Version nun auch einen Baukasten auf der Projektseite an, mit dem man sich in weniger als 60 Sekunden alle benötigten Teile der HTML5 Boilerplate zusammen klicken und das Ergebnis herunterladen kann. Sachkundige Anwender werden kaum 10 Sekunden brauchen.
Einen fast identischen Weg geht auch initializr.com. Und wen wundert's? Immerhin besteht der initializr-Unterbau wiederum aus der Boilerplate. Die plakativ moderne Webseite kommt deshalb verständlicherweise mit fast identischen Optionen daher, bietet darüber hinaus allerdings noch eine Beispielseite, in der die HTML5 spezifischen Tags aside, header, footer im Einsatz zu sehen sind.
Ob man nun das eine oder das andere Template als Grundlage seiner Webprojekte nutzt, ist Geschmacksache. Eine Entscheidung ist eh aufgrund derselben Basis unnötig. Unbestritten bleibt jedoch, dass sich hiermit wieder ein Service etabliert hat, der dem Webprogrammierer das Leben leichter macht.
Welcher Browser taugt was?
Dienstag, März 15th, 2011Obwohl der aktuell heiß umkämpfte Markt der Browser die Entwicklungen aller Konkurrenten beschleunigt, hat der Webentwickler immer noch das Problem, dass HTML5 oder CSS3 nicht flächendeckend einsatzfähig sind, da manch Browser dies nicht unterstützt. Auf Dauer werden Workarounds wie CSSPie oder Modernizr in der jetzigen Form der Vergangenheit angehören oder aber sich kommenden Entwicklungen widmen. Bis dahin kann man sich aber unter "Can I use?" darüber informieren, welchem Client man einen Workaround spendieren muss und will.
Die Webseite listet Kompatibilitäten tabellarisch für die gängigen Kandidaten IE, Firefox, Safari, Chrome und Opera sowie deren mobile Gegenstücke auf. Gelistet werden neben der aktuellen Version zum einen auch deren Vorgänger (standardmäßig 2 Versionen zurück) und deren Nachfolger. Auf diese Weise kann man sich auch nach den Plänen künftiger Browsergenerationen erkundigen.




