Twitter Bootstrap steht schon länger auf der Todo-Liste für unsere kommenden Artikel. Jetzt ist uns der Kurznachrichten-Dienst aber zuvor gekommen und hat Version 2 seines Frameworks rausgebracht - und noch einmal deutlich verbessert und erweitert.
Im Grunde ist Bootstrap eine Sammlung von CSS und JavaScript Dateien, die ein ansehnliches, einheitliches Layout mit dazu passenden Funktionalitäten garantiert. Dass eine ganze Menge Inhalt drinsteckt, verrät bereits die Dateigröße: mit 77kb minified CSS und on top 21kb minified JavaScript gehört die Lösung nicht zu den Leichtgewichten. Damit erkauft man sich Ruhe an folgenden CSS-Fronten:
1 - anpassbares Grid - mit 12 Spalten
2 - Templates (und Beispielcode) für fixed und fluid Layouts
3 - Responsive Layouts via Media Queries
4 - Vorgefertigte Typographie, Buttons, Formulare, Tabellen
5 - eingebautes Iconset
6 - Navigation mit Tabs und Breadcrumbs
7 - Thumbnails
8 - Alert-Boxen
9 - Fortschrittsbalken
Hinzu kommt eine Reihe von jQuery Plugins, die das vorige CSS passend in Szene setzen:
1 - Modale Dialoge
2 - Alerts
3 - Tabs, Dropdowns und Collapses für Navigation
4 - Tooltips und Popovers
5 - ScrollSpy
6 - Autocomplete via Typeahead
Twitter bietet für alle Features und Komponenten eine hervorragende Dokumentation auf Github an. Die Features lassen sich dort im Echteinsatz ausprobieren (siehe die eingefügten Screenshots). Wer auch mit Twitter Bootstrap nicht bei Null starten will, kann auf einem der bereitgestellten Beispiele (Marketing Site, Fluid Layout, Starter Template) aufsetzen. Alle benötigten Bestandteile sind darin enthalten.
Wenn sich das alles gut anhört, aber die oben genannten fast 100kb (plus jQuery) abschrecken, so wollen wir noch auf den Customizing Baukasten verweisen. Denn wer genau weiß, dass er nicht alle Features benötigt, kann sich die Bootstrap Dateien passgenau zurechtschneiden, das Grid den Bedürfnissen anpassen und weiter LESS Parameter für Farben und Breiten einstellen. Das schützt einen auch davor, im Nachhinein noch manuell im Code herumfummeln zu müssen.




