Die Entwickler von Modernizr machen sich überhaupt nicht mehr die Mühe, vorgefertigte Versionen auf der Webseite zum Download zur Verfügung zu stellen. Stattdessen existiert lediglich eine Art Baukasten zum Zusammenklicken aller nötigen Features, wie man ihn mittlerweile auch von der HTML5 Boilerplate gewohnt ist. Überraschend ist das nicht, immerhin haben bei Framework und Library jeweils dieselben Entwickler die Finger im Spiel.
Als geneigter Anwender kommt man jedoch nicht umhin, sich mit der Materie auszukennen, um sich das passende Build zu erschaffen. Immerhin gilt es, aus über 50 Möglichkeiten aus den Bereichen HTML5, CSS3, Misc (Geolocation API, SVG, WebGL...) und Extras (Modernizr API, Media Queries...) genau das heraus zu finden, was man auf seiner Webseite einzusetzen gedenkt. Das ist zugegeben nicht immer einfach, denn manche Optionen haben auf gewöhnlichen Webseiten Seltenheitscharakter - schon mal SVG Clip Paths oder SMIL eingesetzt?
Allzu akribisch muss man aber nicht werden. Bei einer mittleren Anzahl von Optionen kommt man allerdings schnell unter 10 Kilobyte und hat seine Webseite damit wieder ein Stück bandbreitenschonender gemacht. Gerade die wachsende Gemeinde mobiler Surfer wird einem das danken.
